O Isis und Osiris – die Geheimnisse Ägyptens und die Freimaurerei im 18. Jahrhundert

Ausstellung in Hannover zum Thema Ägyptische Mysterien und Freimaurerei

Wer sich für Freimaurerei und die ägyptischen Mysterien interessiert, kann bis 25.02.2018 die Ausstellung im Kestnermuseum – Trammplatz 3, 30159 Hannover – besuchen: „O Isis und Osiris – die Geheimnisse Ägyptens und die Freimaurerei im 18. Jahrhundert“.

Das Museum August Kestner zeigt in Zusammenarbeit mit den 12 hannoverschen Logen den Einfluss ägyptischer Vorstellungen von der Initiation von Neophythen und ägyptischen Symbolen auf die junge Freimaurerei in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der reiche Fundus des Museums an ägyptischen Gegenständen zeigt die Verbindungen zur Freimaurerei auf.

Die Ausstellung ist als Wanderausstellung geplant und soll in anderen Städten gezeigt werden. Auf dem offiziellen Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover gibt es weitere Informationen zur Ausstellung und zu den Öffnungszeiten.

125 Jahre Loge Victoria

In diesem Jahr feiert die Freimaurerloge Victoria im Orient Berlin ihr 125-jähriges Bestehen in einem Stiftungsfest am Sa  21.10.2017.

Als Freimaurer haben wir uns verpflichtet, in Freiheit und Toleranz brüderlich miteinander umzugehen. Wir leben dabei auch Werte wie Wachsamkeit und Standhaftigkeit. Das musste unsere Loge auch in schweren Zeiten beweisen. Dies findet sich in der Geschichte der Loge Victoria und ab Seite 10 in einem Beitrag über das  „Das Schicksal der jüdischen Brüder der Freimaurerloge „Victoria“.

Aktuellen Aufgaben und neuen Wegen ist die Loge gegenüber offen. Dies war und ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte unserer Loge Victoria. Dies spiegelt unser Trachten nach den humanitären Idealen der Freimaurerei wieder. Die Freimaurerei, unsere Arbeit und Ideale haben heute und auch weiterhin ihre Berechtigung, eine wichtige Funktion in der Gesellschaft und stoßen weiter auf Interesse was sich in der heterogenen Struktur unserer etwa 60 Mitglieder weiter wachsenden Loge wiederspiegelt.

Und so wie wir persönlich Selbsterkenntnis anstreben, darauf aufbauend die Weiterentwicklung und Veredlung der eigenen Persönlichkeit erarbeiten und verwirklichen, so zeigt sich auch bis heute der Fortgang unserer Logenarbeit insgesamt als eine Geschichte der Arbeit an Toleranz – auch religiöser Toleranz, Verständnis und Menschlichkeit.

Das feiern wir am Sonnabend, den 21. Oktober. Interessierte Brr. bitten wir sich rechtzeitig zu melden.

Rekonstruktion der Hamburger Schröder-Statue

Der ursprüngliche prachtvolle Raum mit der Schröderstatue im Logenhaus der Hamburger Welckerstraße

Friedrich Ludwig Schröder, ein Reformator, ist ein wichtiger Bestandteil für die Freimaurer der Loge Victoria im Orient Berlin. Er rekonstruierte und reformierte Rituale, die bis heute Bestand haben und nach dessen Ritualen wir in der Victoria heute arbeiten.

Die Verfolgung der Freimaurer durch die Nationalsozialisten führte dazu, dass Logenhäuser und Inventar beschlagnahmt, verschleppt oder zerstört wurden. Auf den Seiten der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland gibt es dazu einem ausführlicheren Beitrag über was damals in Hamburg passierte.

Wertewandel und die Antworten der Freimaurerei

 Der Redner der Großloge Hans Hermann Höhmann referierte im Mai 2017 in der Loge „Zum Hohen Licht“ in Kempten über das Thema „Gesellschaft im (Werte-) Wandel: Welche Antworten hat die Freimaurerei.

„Werte sind im Gespräch: In einer neuen „Leitkulturdebatte“ fand Bundesinnenminister Thomas de Maizière dazu jüngst deutliche Worte: „Wir bleiben – unverhandelbar – Teil des Westens, stolze Europäer und aufgeklärte Patrioten. Vor allem die Menschenwürde ist für uns unverhandelbar, auch im Umgang der Menschen untereinander.“

Den gesamten Beitrag finden Sie hier auf der Seite der Großloge.

Blattspinat und Mangold

Die Freimaurerloge „Victoria“ in Berlin lädt ein zu einem literarischen Gästeabend (mit Schwestern). „Berliner Autoren beweisen in der Sammlung „Blattspinat und Mangold“, dass die deutsche Literatur noch lange nicht tot ist.“ Nadine Otto, tredition Verlag

Die Hauptstadt Deutschlands ist ein Treffpunkt für viele Kulturen und Menschen mit den unterschiedlichsten Interessen und Fertigkeiten. Man kann sich in Berlin auf keinen Fall über einen Mangel an Vielfalt und Kreativität beschweren. Es ist also auch nicht verwunderlich, dass es in Berlin einige talentierte Autoren gibt, die den Lesern einiges an Unterhaltung zu bieten haben. In dieser einzigartigen Sammlung von ausgewählten literarischen Texten stellen sich gleich 13 Berliner Autoren mit ihrer Prosa und Poesie vor, die so bunt ist wie die Stadt selbst, in der sie wirken. Sogar ihre Lebensläufe stehen dem weltbekannten Vielfältigkeitsanspruch der „Bunteshauptstadt“ in nichts nach.

Mit dabei in der unterhaltsamen Geschichtensammlung „Blattspinat und Mangold“ sind Thomas Beckmann, Theodor Ebert, Daniel Jung, Tom Kadiet, Adrian S. Kostré, Ulrike C. Nikutta-Wasmuht, Rosl Reddy, Katja Reuter, Herbert Rieck, Wolfgang Rill, Helmuth Scheel, Maximillian Volkmann und Peter Volkmann. Ihre Geschichten und Gedichte zeigen Altbekanntes in einem neuen Licht und entführen die Leser in der ein oder anderen Geschichte in skurrile Welten. Freuen Sie sich auf Geschichten und Verse, die Ihnen einen Mordslesespaß bereiten werden.

Durch den Abend führt der Herausgeber.

„Blattspinat und Mangold“ 18. April 2017, 20:00 im
Logenhaus der Großen Landesloge
Peter-Lenneé-Straße 1
14195 Berlin