Lebens-Lust & Lessing-Lieder

Heitere Lieder von Gotthold Ephraim Lessing
in Kompositionen aus vier Jahrhunderten

Marek Kalbus Bassbariton
Maxim Böckelmann Klavier

Lebenslust und Lessinglieder

„Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang.“ Die alte Drillingsformel könnte auch das Motto der Rokokolyrik sein. Diese nach ihrem altgriechischen Dichtervorbild Anakreon auch Anakreontik genannte und verspielt und galant um eben diese Themen kreisende literarische Mode war Mitte des 18. Jahrhunderts so populär wie heute etwa Schlager und Pop (wo es ja auch nur selten um etwas anderes geht), und auch sie hatte ihre „Stars“. Kaum ein Dichter konnte sich ihr damals entziehen, und so finden sich Namen, die in späteren Jahren allerdings eher mit sehr viel ernsthafteren Werken in Verbindung gebracht wurden, darunter Wieland, Klopstock und Mörike ebenso wie Schiller, Herder und Goethe.

Der wohl bekannteste Anakreont unter unseren deutschen Klassikern aber war der junge Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781). Die meisten seiner Gedichte wurden vertont und bis in die heutige Zeit hinein inspirierten Lessings geistreiche und scharfzüngige Verse immer wieder Komponisten zu neuen Vertonungen. Vielleicht weil der sogenannten Ernsten Musik die meisten der vertonten Lieder zu unernst waren, sind sie heute allerdings nur noch sehr selten in Klassischen Konzerten zu erleben und geraten nach und nach in Vergessenheit. Auch um dem entgegen zu wirken, hat der Lessingkenner Jens Oberheide das Projekt „Lebens-Lust & Lessing- Lieder“ initiiert.

Herausgeber ist PEGASUS – Freimaurerischer Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation e.V. Bayreuth. Freimaurerei hat als Symbolbund und Wertegemeinschaft seit nahezu 300 Jahren eine große Anziehungskraft auf Künstler aller Ausdrucksformen und Sparten ausgeübt. Unter der Idee des sinnvollen Bauens und Gestaltens von Zeit und Raum darf man einen Weg zur Selbstfindung und Sinnsuche verstehen und das Bemühen um ein besseres Miteinander für eine bessere Welt. Das Bekenntnis zu den Werten des friedvollen und toleranten Miteinanders teilt der Freimaurer mit Gleichgesinnten, mit denen er das pflegt, was Lessing „Laut denken mit dem Freunde“ nennt. Gotthold Ephraim Lessing ist 1771 Freimaurer geworden und hat mit seinen Schriften „Ernst und Falk“ und „Nathan der Weise“ zeitlose Dokumente freimaurerischer Geisteshaltung geschaffen.

Der Bass-Bariton Marek Kalbus studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. noch während seines Studiums wurde er mehrfach Preisträger internationaler Wettbewerbe, u. a. beim internationalen Belvedere Gesangswettbewerbes Wien. seitdem singt Marek Kalbus regelmäßig an den wichtigen Bühnen und Musikzentren in der ganzen Welt, darunter die Deutsche Staatsoper Berlin, Opéra Comique Paris, Teatro Carlo Felice Genova u. v. a.

Die “Alten Pflichten” der Freimaurer

Charges--FranklinEditionDie “Alten Pflichten” von James Anderson aus dem Jahre 1723 bilden die Basis der regulären Freimaurerei.

Vor dem Hintergrund der wechselhaften Entwicklung in Wirtschaft, Politik, Religion, Erforschung, Wissenschaft und Technik aus der Epoche in der die „Alten Pflichten“ geschaffen wurden, sind zeitlose bis heute gültige Grundregeln enstanden. Es gab und gibt immer wieder unterschiedliche Auslegungen der erstaunlich aufgeschlossen formulierten Grundregeln.

Die Inhalte der Alten Pflichten sind auch nicht geheim. Sie handeln etwa von Gott und der Religion, staatlichen Behörden, von den Logen, unserem Betragen … uvm. und so bilden die “Alten Pflichten” die gemeinsame Grundlage, in der wir Freimaurer übereinstimmen. Insbesondere in der humanitären Freimaurerei haben sie bis heute Gültigkeit und bilden gemeinsam mit unserer Arbeit an uns und für eine bessere Welt den besonderen Geist der Freimaurerei.

Auf den Seiten der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland finden sich die „Alten Pflichten“ in deutscher Übersetzung.

Öffentliches Seminar zum Thema “Geheimnis und Transparenz”

Freimaurer-GeheimnisDie Freimaurerei gilt im Allgemeinen als eine Geheimgesellschaft, und dies, obwohl ihre Rituale – früher wie heute – immer wieder ausgeplaudert wurden.

Inzwischen sind viele unterschiedliche Informationen aus Bibliotheken und dem Internet allgemein zugänglich und dennoch bleibt Außenstehenden, die diese Informationen sammeln, sichten und versuchen diese zu ergründen, das eigentliche Geheimnis der Freimaurerei verborgen.

Das Seminar widmet sich dem Themenbereich von Geheimnis und Transparenz. Der Fokus liegt dabei darin, ein Verständnis für ein Geheimnis zu erlangen, das sich nicht religiös begründet. Auf der anderen Seite soll auch behandelt werden, inwiefern das Geheimnis in Widerspruch bzw. in Bezug auf den Wunsch nach Transparenz steht.

Das Seminar findet am 24. Mai 2014 in Bonn statt; die Referenten sind Professor Dr. Dieter A. Binder und Dieter L. Ney, M.A..  Bei Interesse schauen Sie bitte auf die dazu angelegte Seite der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (Großloge A.F.u.A.M.v.D.).

Sensation – Lortzing-Partitur wiederentdeckt

Stamp_Germany_2001_MiNr2163_Albert_Lortzing„Hört des Hammers Ruf ertönet“ wurde am 20. März 1841 zum 100. Stiftungsfest der Loge „Minerva“ in Leipzig uraufgeführt. Danach wurde Albert Lortzing´s Kantate im geheimen Archiv der Loge Minerva zur Aufbewahrung verschlossen. Seit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten war das Werk dann unauffindbar. Als das Minerva-Archiv 1956 aus Moskau zurück nach Detmold kehrte fehlte die Lortzing-Komposition.

Nun war es eine kleine Sensation, als letztes Jahr durch glückliche Umstände die Partitur in Zweitausführung wiederentdeckt wurde. Bis heute wurde dieses Werk von Albert Lortzing nie öffentlich gespielt. Das ändert sich, denn die verschollen geglaubte Kantate wird in diesem Jahr öffentlich aufgeführt. Informationen mit mehr Details finden sich auf den Seiten der Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (Großloge A.F.u.A.M.v.D.) im Artikel über Albert Lortzing´s verschollene Partitur.

Benefizkonzert von einem Meister im Konzert- und Operationssaal

Dr_Zaher-Halwani-Benefizkonzert-smallIm Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt findet am Dienstag, den 25. März 2014 das 2. Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs statt. Thorsten Hansen leitet drei namhafte Berliner Chöre und die Neue Preußische Philharmonie. An diesem Abend wird im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt unter anderem das außergewöhnliche Werk „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms dargeboten.

Dr. Zaher Halwani, 1978 in Damaskus, Syrien geboren ist der Konzertmeister des Abends. Er ist Experte für Eierstockkrebs und arbeitet als Oberarzt in den DRK-Kliniken Westend. Er hat mit fünf Jahren begonnen Violine zu spielen und während seiner medizinischen Fachausbildung auch das Musikstudium fortgesetzt. Durch die Teilnahme an unterschiedlichen internationalen Meisterklassen, unter anderem auch bei Daniel Barenboim, hat Dr. Halwani sein Studium mit der Konzertreife abgeschlossen.

Das Benefizkonzert findet am 25. März 2014 zugunsten der Stiftung Eierstockkrebs statt und Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, direkt im Konzerthaus und online unter www.konzerthaus.de/tickets-service erhältlich.