Wer kann Freimaurer werden?

Die Logen der Freimaurer nehmen redliche und freie Männer von gutem Ruf ohne Ansehen des religiösen Bekenntnisses oder der politischen Überzeugung, der Herkunft oder Abstammung, des Standes oder der Staatsangehörigkeit in ihre Bruderschaft auf.

Als Freimaurer verpflichten sie sich, dem allgemeinen Gesetz menschlicher Ethik zu folgen, in diesem Sinne an sich zu arbeiten und in ihrer gesellschaftlichen Umwelt zu wirken. Hierfür betrachtet die Bruderschaft den Glauben an eine höchste Wesenheit als Urquell der Schöpfung als eine notwendige Voraussetzung. Doch dieses Glaubensbekenntnis verpflichtet sie nur „der Religion, in der alle Menschen übereinstimmen”, und belässt jedem einzelnen Mitglied der Bruderschaft seine besonderen, über diese allgemeine Religion hinausgehenden Überzeugungen.

Entsprechend den Zielen und Zwecken der Bruderschaft (vgl. Leitgedanken, Wesen und Weltanschauung) sind auch die grundsätzliche Orientierung an einer humanistischen Ethik sowie die Empfänglichkeit für rituelles Brauchtum als Voraussetzung für die Aufnahme in eine Freimaurerloge zu betrachten.

Darüber hinaus sollte ein Bewerber um die Mitgliedschaft in einer Freimaurerloge als gefestigte Persönlichkeit im Leben stehen und die Lebenserfahrung mitbringen, die einem Mann „in reifem Alter“ ansteht (das traditionelle Mindestalter für die Aufnahme ist 25 bzw. 21 Jahre, tatsächlich geht es aber mehr um die menschliche Reife als um das Alter des einzelnen Bewerbers). Und er sollte in der Lage sein, die finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen, die sich aus der Mitgliedschaft ergeben.

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